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Forschergeist geweckt: Supervulkane und Gesteinsdetektive bei „Experimentieren im Park“

PRESSEMITTEILUNG

 

Grimma/Großbothen. Vom 2. bis 3. Juni 2026 verwandelt sich der Wilhelm Ostwald Park zwischen 9 und 17 Uhr in ein riesiges Freiluftlabor. An beiden Tagen können junge Naturforscher und Naturforscherinnen im Vor- und Grundschulalter sich auch mit Themen des Geoparks Porphyrland auseinandersetzen. Während am Mittwoch das Geoportal Porphyrhaus Rochlitz an der Station 9 unter dem Motto „Steinalt und Steinreich“ einen Einblick in die Welt der Geologie erlaubt, präsentieren das Geoportal Bahnhof Mügeln und der Geopark Porphyrland tags zuvor (Dienstag, 2. Juni) mit geballter Kraft an den Stationen 7 und 8 Wissenswertes rund um Plattentektonik, Supervulkanismus, und Gesteinsarten. Anschauliche Experimente laden zum Mitmachen, Tüfteln und Staunen ein. Unter anderem gehen kleine Entdecker und Entdeckerinnen Fragen nach wie „Warum gibt es Vulkane?“ „Wie wird man steinreich?“ oder „Was macht eine Vulkanologin?“. Spätestens wenn es heißt ‚Wir stehen auf dem (erloschenen) Supervulkan‘, gibt es kein Halten mehr: Die Nachwuchs-Wissenschaftler und -wissenschaftlerinnen wollen den Geheimnissen der Erde gezielt auf den Grund gehen.

 

2. Juni: Thementag voller Aha-Momente

An vier interaktiven Geopark-Experimentiertischen wird Wissenschaft lebendig: Beim Pangäa-Puzzle bewegen sich Erdplatten wie schwimmende Eisschollen auf dem heißen Erdmantel. Das Experiment „Plattentektonik im Kochtopf“ unterstützen Modelle aus Röcknitz. Diese machen das unsichtbare Wandern der Kontinente anschaulich begreifbar. Eine Reise in die Welt der Supervulkane führt zurück in eine Zeit vor rund 300 Millionen Jahren, als sich in unserer Region die aktivsten Vulkane Europas befanden. Mithilfe einer „Caldera-Box“ simulieren die Kinder den Einsturz einer Magmakammer und erfahren, welche gigantischen Ausmaße die Rochlitz- und Wurzen-Calderen tatsächlich haben.

Mit Digitalmikroskopen und Handlupen untersuchen Gesteinsdetektive echte Steine aus dem Geopark Porphyrland: Welcher ist wohl aus Lava entstanden, welcher aus Magma oder vulkanischer Asche?
Traumberuf Vulkanologin: Am Beispiel der berühmten Forscherinnen Katia Krafft und Marie Tharp wird gezeigt, dass Abenteuer- und MINT-Berufe keine reine Männersache sind. Kinder können eigene Buttonmotive gestalten und in die spannende Welt der Vulkanbeobachtung eintauchen.

 

Hintergrund und Organisation

Experimentieren im Park wurde 2017 von der Gerda und Klaus Tschira Stiftung initiiert. Seitdem ist dieses Projekt ein fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungsprogramms im Wilhelm Ostwald Park. Ziel der Veranstaltung ist es, die Freude an Naturwissenschaften bereits im frühkindlichen Alter zu verankern. Experimentieren im Park ist eine Kooperation mit verschiedenen Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen in der Region Muldental. Mit pädagogischer Begleitung und unter fachlicher Anleitung können Kinder an den vielseitigen themenbezogenen Zeltstationen ihrem natürlichen Forscher- und Wissensdrang nachgehen. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Vorschulgruppen und Grundschulklassen. Willkommen sind aber auch Familien mit Kindern bzw. Großeltern mit Enkeln in dieser Altersgruppe.

Die pädagogische Betreuung an den Geopark-Stationen übernehmen erfahrene GeoRangerinnen wie Kerstin Helbig, Anja Schwulst, Franziska Oschatz und Rebecca Löffler (Bildungsreferentin Geopark Porphyrland.)

 

Kontakt für Presseanfragen:  
Text: Geopark Porphyrland

 

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Archivbilder: 2025 Experimentieren im Park / Wilhelm Ostwald Park

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Thallwitz
Do, 07. Mai 2026

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